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Lange wurde an der bestmöglichen Gestaltung der Mittelschule im Landkreis Erding gefeilt, seit diesem Schuljahr ist sie nun umgesetzt und soll die Schüler noch besser auf das Arbeitsleben vorbereiten und fördern. Dies nahm der Kreisverband der Jungen Union Erding zum Anlass, erste Erfahrungsberichte einzuholen und dazu Elternvertreter aller Mittelschulstandorte im Landkreis einzuladen. Zusammen mit der CSU-Landtagsabgeordneten Kerstin Schreyer-Stäblein, die Mitglied im Bildungsausschuss ist, und Erdings Gemeindetagschef Hans Wiesmaier wollte die JU den Eltern ein Forum bieten, ihre Anregungen und noch bestehenden Kritikpunkte einzubringen, sagte JU-Kreisvorsitzender Alex Wegmaier. Dabei vertrat Schreyer-Stäblein die Landespolitik, die die politischen Rahmen in der Bildungspolitik setzt, und Wiesmaier die Kommunen, die den Sachaufwand der Mittelschulen zu finanzieren haben. Die Elternbeiräte aus dem Landkreis berichteten der JU von einem „überraschend positiven Imagewandel“, den die neue Mittelschule bereits in der öffentlichen Wahrnehmung hinter sich habe, so Wegmaier. Unternehmen und Handwerk seien intensiv auf der Suche nach Mittelschülern als Auszubildenden, ebenso gelänge es Mittelschülern mittlerweile leichter, Praktika in Betrieben zu erlangen. Dennoch waren sich die Eltern einig, dass noch intensiver für die neue Schule geworben werden müsse. Hier haben sie in der JU einen Verbündeten: „Es ist schön, dass die Kindern nicht mehr pauschal als ‚‘Restschüler‘ abqualifiziert werden. Aber wir müssen ihnen weiter Mut machen und ihnen die Wege zeigen, die ihnen offenstehen“, so Wegmaier, auf dessen Initiative die JU Oberbayern seit längerem von der Staatsregierung eine massive Imagekampagne fordert. Sorgen macht sowohl den Eltern als auch Hans Wiesmaier die noch bestehenden Engpässe im Verwaltungsbereich: Sowohl die Schulleiter als auch die Sekretärinnen bräuchten ein größeres Stundenbudget für ihre Management-Aufgaben und auch die Lehrerstunden müssten noch erhöht werden, um die individuelle Förderung ausbauen zu können. Schreyer-Stäblein sagte ihre Unterstützung zu, gab aber auch zu bedenken, dass der Staatshaushalt trotz der erneuten Steigerung des Bildungsetats, des Ausbaus der Ganztagsbetreuung und über 1000 zusätzlichen Lehrerstellen in den nächsten beiden Jahren nicht mehr viel Luft nach oben lasse. |